´ Eichenstaken - Claytec
Fachwerksanierung

Eichenstaken

Gesägte Eichenlatten für Spaliere in Gefachen oder Deckenfeldern und als Unterkonstruktion für Flechtwerk. Die traditionellen Lehmausfachungstechniken werden in der Denkmalpflege angewendet, oft sind sie auch praktischer als Mauerwerk, z.B. bei sehr unregelmäßigen Gefachen und geringen Balkenstärken. Das Eichenholz ist fest und beständig.

Anwendungsgebiet
Eichenstaken für die Fachwerksanierung und Denkmalpflege
 
Beschaffenheit
Eichenstaken, gesägt 30.001: Bauschnittholz aus entrindetem Stamm, scharfkantig oder mit Baumkante, auch mit Splintholzanteilen.
Lattenabmessungen ca. 26 x 60 mm.
Eichenstaken, gefast 30.002: Bauschnittholz aus entrindetem Stamm, polygoner Querschnitt zum Erleichtern des Flechtes und Umwickelns.
Lattenabmessungen ca. 26 x 60 mm.
 
Lieferform
Eichenstaken: Lose oder gebunden, Länge ca. 4,0 m, auch kürzere Abschnitte
 
Materialbedarf 
Für Stakenspaliere ca. 10 -12 lfd.M./m2 Gefachfläche, für Geflecht ca. 4 lfd.M./m2 Gefachfläche. Für Stakendecken ca. 10 -12 lfd.M./m2 Deckenfeldfläche.
 
Verarbeitung
Staken ggf. grob von Rindenresten und Bast säubern. Splintholzbereiche dürfen nicht verwendet werden. Der Längenzuschnitt erfolgt mit der Hand-, Stich- oder Kreissäge. Vierseitiges Anspitzen der Staken mit dem Beil oder geeigneter maschineller Säge (Stärke an der Spitze 10 mm) Die Staken müssen durch Einschlagen mit dem Beil oder dem Hammer passgenau und stramm in die Balkennuten des Fachwerks oder der Decke eingeklemmt werden
 
Stand: 02/2018