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Haus der Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit wird für die Besucher des Besucherzentrums des Naturparks Pfälzer Wald nicht nur durch Ausstellungen und Seminare sondern vor allem durch das Bauwerk selbst erlebbar. Als Baustoffe für wählte das Dresdner Architekturbüro Rabaschus und Rosenthal Naturmaterialien wie Holz, Bruchstein und Lehm. Freundlich öffnet sich das Seminar- und Informationsgebäude in die Mittelgebirgslandschaft, ein gelungenes Beispiel für eine ebenso menschenfreundliche wie moderne Architektur.
 
Betritt man das Foyer des Gebäudes erlebt ma sofort das architektonische Herzstück des Konzepts: Eine mehr als 30 Meter lange Stampflehmwand, die durch ihre Masse und Farbigkeit den lichtdurchfluteten Raum dominiert und gleichsam erdet. Für die Wahl von Stampflehm waren nicht nur ästhetische, sondern auch schalltechnische und raumklimatische Aspekte ausschlaggebend. Die porige Oberfläche der Wand verleiht den angrenzenden Räumen eine faszinierende Akustik. Ihre Masse speichert die Sonnenenergie, die über die Glasfassade in das Foyer einfällt.

Ausgeführt wurde die Wand mit Stampflehm und der modernen Technik der Firma Luca Lehmbau, Leipzig. Die Fachplanung leistete Dr.-Ing. Christof Ziegert von ZRS Architekten Ingenieure, Berlin.