Lehmsteine 1800 NF 07.002
Anwendungsklasse I

Lehmsteinwände nach CLAYTEC Arbeitsblatt 1.2
Lehmsteine der Anwendungsklasse I für tragende und nichttragende Innenwände sowie verputzte Außenwände.

Zusammensetzung

Baulehm

Beschaffenheit

Vollstein, hergestellt im Handformverfahren

Baustoffwerte

Rohdichteklasse 1,8 (1800 kg/m³), Steinfestigkeitsklasse 4 (4 N/mm²), Baustoffklasse A (nichtbrennbar), Wärmeleitzahl λ = 0,91 W/mK, Dampfdiffusionswiderstandszahl µ = 5/10

Lieferform

Eingeschweißt auf Paletten á 416 Stk. Bruch ≤ 4%.

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Lagerung

Trocken lagern. Die Lagerung ist unbegrenzt möglich. Es können drei Paletten aufeinander gestapelt werden.

Materialbedarf

Abhängig von Steinformat und Wanddicke ergibt sich
folgender Steinbedarf m2 (in Stk):

 

 

Steinformat

11,5 cm

17,5 cm

24 cm

36,5 cm

NF

50

-

99

148

 

 

 

 

 

 

 

Mörtelbedarf siehe Lehm-Mauermörtel

Verarbeitung

Lehmsteine werden den Regeln des Maurerhandwerks entsprechend verarbeitet. Ein Vornässen der Lehmsteine in der Lagerfuge des Mauerwerks erhöht die Mauerwerksfestigkeit. Als Mauermörtel empfehlen wir Lehm-Mauermörtel (CLAYTEC 05.020). Bei geplantem Kalkverputz sollen die Fugen des frischen Mauerwerks ca. 0,5 cm tief scharfkantig ausgekratzt werden.

Weiterbehandlung

Mauerwerk vollständig trocknen lassen. Vor dem Verputz vornässen (Sprühnebel). Innenwände werden in der Regel mit Lehm-Unterputz (CLAYTEC 05.001, 05.002 und 10.010) oder Lehm-Oberputz (CLAYTEC 05.010, 05.012 und 10.012) verputzt, s. Arbeitsblatt 6.1. Zum Verputz von massiven Außenwänden siehe Arbeitsblatt 1.2 Lehmsteinwände.
Sichtmauerwerk bleibt unbehandelt, andernfalls wird es vorgenässt (Sprühnebel), direkt angestrichen oder geschlämmt.

Hinweise

Tragende Wände werden nach den „Lehmbau Regeln“ des Dachverband Lehm e.V. geplant, bemessen und ausgeführt. Die Kenntnis und Beachtung aller dort festgelegten Maßgaben ist unabdingbar.
Handformsteine können in Bezug auf die Planebenheit und Parallelität der Begrenzungsflächen ungewohnt hohe Abweichungen aufweisen. Reklamationen sind daraus nicht abzuleiten.

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Ausgabe 4-2010


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