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18.000-18. ... CLAYFIX Lehm direkt Streichputze
19.000-19. ... CLAYFIX Lehm direkt Lehmfarben


 Neu nach Dachverband Lehm e.V. TM 06:

CLAYFIX Lehm direkt  ist Lehm-Anstrichstoff. Der Auftrag erfolgt in der Regel handwerklich im Kreuzschlag mit Flächenpinsel, Bürste oder Quast. Ebenso kann der Anstrich auch gespritzt werden. Das CLAYFIX Lehm direkt Anstrichsystem besteht aus gekörnten Lehm-Streichputzen und glatten Lehmfarben. In beiden Oberflächenvarianten sind 12 ausgewählte Farbtöne verfügbar.

Produkt und Anwendung

Lehmfarbputze nach DVL TM 06. Streichputze und Lehmfarben für die Innenraumgestaltung (nicht im Spritzwasserbereich).

Zusammensetzung

Farbige Lehme und Tone, Talkum, Kreide, Gummi-Arabicum, Saponin,  Cellulosefasern, Methylcellulose < 1% (wasserlösliche Stabilisierung). Streichputze zusätzlich mit Kalksteinsanden bis 0,5 mm.
Farbgebung durch die Tonerden, keine weiteren Pigmente (Farbton SC mit < 2% Magnetit).

Eigenschaften

Streichputz JADE-GRÜN: 1.2 Abrieb 0,07 g (zul. 0,20 g), Nassabriebsklasse 5 gemäß DIN EN 13300.
Gebinde
10 kg Oval-Deckeleimer, 32 Eimer/Pal.
1,5 kg Kleingebinde (Beutel)

Verbrauch

10 kg für ca. 60 m² (1,5 kg für ca. 9 m²) einlagig auf Flächen mit Grundierung DIE WEISSE. Für ca. 50 m² bei zweifacher Anwendung. Auf hellen Untergründen mit gutem Saugverhalten ist in der Regel ein Anstrich ausreichend. Je nach Untergrund und Anspruch an das Farbbild zwei Anstriche. Die Reichweite ist generell abhängig vom Untergrund und dem verwendetem Werkzeug.

Lagerung

Die Lagerung in geschlossenen Gebinden ist trocken und kühl mindestens drei Jahre möglich.

Aufbereitung

Die Trockenmasse von 10 kg wird in ca. 10 l (dickerer einlagiger Anstrich) bis 15 l (dünnerer zweifacher Anstrich) in sauberes Wasser per Bohrmaschine und Rührstab (Ø 100 mm) mit möglichst hoher Drehzahl eingerührt und ca. 3 Minuten gut durchgerührt. Nach 30 Minuten Ruhezeit erneut 1-2 Minuten gut durcharbeiten. Sehr kaltes oder warmes Wasser kann eine größere bzw. geringere Wasserzugabe zum Erreichen der gewünschten Streichkonsistenz notwendig machen.
Während der Verarbeitung immer wieder gut aufrühren um das Absetzen der Feinbestandteile und Körner (Streichputz) zu verhindern.

Untergrund


Der Untergrund muss frostfrei, tragfähig, fest, ausreichend rau und sauber sein. Ausgeprägt alkalische Flächen sind stets zu fluatieren, dies gilt insbesonders beim Einsatz dunkler kräftiger Farben. CLAYTEC Lehmputze, glatte Flächen sowie stark oder ungleichmäßig saugende Untergründe werden vorbehandelt mit CLAYTEC Grundierung DIE WEISSE (13.410 -.415).
Gips-Trockenbauplatten in Oberflächenqualität Q3 oder Q4 vorbereiten, Stöße armieren.

Verarbeitung

Lehm-Streichputze und Lehmfarben werden mit der Bürste (Quast, Flächenpinsel) aufgetragen. Die Auftragskonsistenz ist abhängig von der Saugfähigkeit des Untergrundes. Während der Verarbeitung soll im Raum nicht geheizt, gelüftet oder per Gebläse getrocknet werden.

Verarbeitungsdauer

Angemischter Streichputz und angemischte Lehmfarbe bleiben abgedeckt 24 Std. verarbeitbar.

Farbgestaltung

Die Farbtöne können untereinander gemischt werden. Die Beimengung von kalkechten pulverförmigen Pigmenten ist möglich, wobei diese sorgfältig und gleichmäßig in die Trockenmasse einzurühren sind (s. Arbeitsblatt 6.3).

Zu den Farbtönen

Farbhomogenität

Für zusammenhängende Flächen ausreichend Material aus mehreren Gebinden anmischen. Arbeitsansätze sind zu vermeiden. Aufgrund der natürlichen Rohstoffe sind Farbtonabweichungen nicht auszuschließen.

Arbeitsproben

Die Anwendungseignung des gesamten Schichtaufbaus aus Grundierung und Anstrichauftrag ist in jedem Fall anhand einer ausreichend großen Arbeitsprobe zu überprüfen. Reklamationsansprüche, die nicht aus werkseitigen Mischfehlern resultieren, sind ausgeschlossen.

Sicherheit, Entsorgung

CLAYFIX Lehm direkt Anstrichstoffe sind bei sachgemäßem Gebrauch unschädlich für Mensch und Natur. Alle Anstrichstoffe sollen jedoch unerreichbar für Kinder gelagert und verwendet werden. Reste können mit dem Hausmüll entsorgt werden, angerührtes Material vorher eintrocknen lassen.

Ausgabe 7-2015